Link verschicken   Drucken
 

Landschaftspflege

Wie sich aus unserem Namen erkennen lässt, sind wir mit der Landschaftpflege in der Thüringer Rhön verbunden. Wir sind Mitglied im Landschaftspflegeverband "BR Thüringische Rhön" e.V. und betreiben auf mehr als 700 ha Vertragsnaturschutz. Wir arbeiten mit im Naturschutzbeirat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, sowie in der Interessengemeinschaft der Betriebe im benachteiligten Gebiet des Thüringer Bauernverband e. V.

 

Extensive Bewirtschaftung mit Merino-Schafen und Offenhaltung der Landschaft im
FFH-Gebiet  95 „Geba-Triften – Diesburg“
im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Schafbeweidung von Halbtrockenrasen (FFH-LRT 6210)), Wacholderheiden (FFH-LRT 5130) nach Vorgaben durch die untere Naturschutzbehörde mit 500 Merinolangwollschafen und 16 Ziegen. Auf dem artenreichem Grünland werden 180 Herdbuchmutterkühe der Rasse Fleckvieh/Simmental gehalten. 


Förderung von Arten:
•    Rotmilan
•    Thymian-Ameisenbläuling
•    Heidelerche
•    Berghexe: Tagfalter (Rote Liste Thüringens 2011: 1 „vom Aussterben bedroht), eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Art 

 

Extensive Beweidung mit Rindern der Rasse Angus x Fleckvieh als Muttergrundlage
FFH-Gebiet 97 „Hohe Rhön“
im Landkreis Schmalkalden-Meiningen:

Das Tochterunternehmen Landschaftspflege-Agrarhof Frankenheim GmbH pflegt mit 355 Mutterkühen 588 ha Dauergrünland. Davon liegen 575 ha in Thüringen und 13 ha in Bayern nahe dem Grünen Band mit knapp 90 ha. 
Die Hohe Rhön mit ihren waldfreien Plateaulagen ist sehr niederschlagsreich, so fallen in Frankenheim etwa 1050 mm Niederschlag im Jahr. 
FFH-Lebensraumtypen
-    artenreiche Borstgrasrasen
-    magere Flachland-Mähwiesen
-    Berg-Mähwiesen


Förderung von Arten:
•    Schwarzer Apollo: Der Tagfalter (Rote Liste Thüringens 2011: 1 „vom Aussterben bedroht) ist auf eine extensive Grünlandnutzung und Offenhaltung der Landschaft angewiesen, mag die Verzahnung des Offenlandes mit lichtem Wald mit Lerchensporn (Raupenfutter) und blütenreicher Wiesen im Sommer (Juli/ August!)

 

•    Rhönquellschnecke: Die kleine Schnecke ist eine endemische Art (kommt nur in der Rhön und am Vogelsberg vor), für die Thüringen eine besondere Verantwortung hat.
Die Agrargenossenschaft grenzte im Rahmen des ENL-Artenschutzprojektes des Landschaftspflegeverbandes „Rhön“ mehrere Quellbereiche aus und nahm diese aus der Nutzung.